Sven Schmieder

Jahrgang 1977
Yogalehrer, Bauingenieur (FH)

Für mich ist das Unterrichten jedes Mal eine neue Erfahrung. Jedes Mal ist die geistige, seelische und körperliche Verfassung anders, sodass ich letztendlich mehr über Yoga, die Kursteilnehmer und mich selbst lerne.

Ich bevorzuge einen dynamischen aber auch variierenden Yogastil, der statische Elemente des Sivananda Yoga und fließende Elemente des Vinyasa Yoga enthält. Die bewusste Kombination von Atem und Bewegung, Anspannung und Entspannung, Stabilität und Leichtigkeit sowie das Praktizieren selbst und das Verinnerlichen der Übungen sind ein großer Bestandteil meines Unterrichts.

Mir bereitet es Freude, zu sehen, wenn der Schüler seine Grenzen kennt und kennen lernt – es auf der anderen Seite wagt, neue Horizonte zu erschließen. Das Leben ist ein Fluß und dieser beginnt immer wieder aufs Neue – auch beim Üben auf der Matte.

„Wenn du wissen willst, wie gut dein Forschritt im Yoga ist, dann schau dir die Menschen und die Freunde in deinem Umfeld an, ob sie freudiger und ausgeglichener sind.“

Wieso ausgerechnet Yoga? Was ist so faszinierend daran?

Dies sind die ersten Fragen, die ich mir gestellt habe, als Yoga für mich noch ein Fremdwort war. Das Bedürfnis nach innerer Ruhe, Wohlbefinden sowie eines klaren Geistes brachte mich zu meinem ersten Yogakurs in einem Sivananda Zentrum. Bereits nach den ersten Kursstunden fühlte ich, dass sich bei mir mental, seelisch und körperlich etwas veränderte. Infolgedessen begann ich weitere Yogakurse zu besuchen, absolvierte meine Yogalehrerausbildungen und erweitere nach wie vor meine Yogapraxis stetig.

Yoga ist eine Lebensreise für mich, wo ich zum einen viel über meinen Körper, meinen Geist und meine Seele erfahre und wo ich zum anderen versuche, das Erlernte in verschiedenen Lebenssituationen anzuwenden. Die Zeit des Ich-Seins sowie der Stille sind immens wichtig für mich und helfen mir die Hürden des Alltags zu meistern und das Leben als Ganzes zu sehen.

Aus- und Weiterbildungen